Schweizerischer Nationalpark
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The Most Important in Brief
Der Schweizerische Nationalpark wurde 1914 gegründet und ist damit der älteste Nationalpark der Alpen.
Purpose (SOGC)
Trägerschaft des Reservates des Schweizerischen Nationalparks im Engadin und Münstertal im Kanton Graubünden, in dem die Natur vor allen menschlichen Eingriffen geschützt und namentlich die gesamte Tier- und Pflanzenwelt ihrer natürlichen Entwicklung überlassen wird. Es sind nur Eingriffe gestattet, die unmittelbar der Erhaltung des Parks dienen. Der Nationalpark ist der Allgemeinheit zugänglich, soweit es die Parkordnung zulässt. Er soll Gegenstand dauernder wissenschaftlicher Forschung sein.
Goals
Die Ziele des Nationalparks bilden einen Dreiklang: vom Menschen unbeeinflusste Entwicklung der Natur, Erforschung der dabei ablaufenden Prozesse und Sensibilisierung der Öffentlichkeit. In diesem Rahmen leistet der Nationalpark auch einen Beitrag an die nachhaltige Entwicklung der Region.
Naturschutz: Wir wollen die Vision der Parkgründer ernst nehmen, den Nationalpark weiterentwickeln und das Parkgebiet von menschlichen Einflüssen freihalten.
Die Natur darf sich im Parkgebiet in ihrer freien Dynamik entfalten. Im Vordergrund steht das Zulassen natürlicher Prozesse und nicht das Eingreifen zur Erhaltung einzelner Arten oder Lebensgemeinschaften.
Forschung: Wir wollen die einzigartige Chance des Nationalparks für eine langfristig angelegte Forschung nutzen. Die Forschung gewinnt Einsichten in natürliche Vorgänge im Parkgebiet und in den Kulturlandschaften der Umgebung sowie in das Verhältnis des Menschen zur Natur. Wir initiieren Forschungsvorhaben, koordinieren sie in der Forschungskommission und führen eigene Projekte zur Beobachtung langfristiger Entwicklungen durch.
Öffentlichkeitsarbeit: Wir wollen unseren Gästen das Erlebnis unberührter Natur ermöglichen und über emotionale Begegnungen und Erfahrungen nicht zuletzt auch das Verständnis für ihren Schutz wecken. Einheimische und Gäste erleben im Parkgebiet, was Wildnis ist und welchen Wert Wildnis für uns Menschen hat. Sie erhalten im Gelände, im Besucherzentrum in Zernez und an dezentralen Einrichtungen Informationen über die Besonderheiten der Natur im Nationalpark und werden zu Botschafterinnen und Botschaftern für die Nationalparkidee und für den Naturschutz. Der Besuch im Nationalpark ist ein Teil des Tourismusangebotes der Region und ergänzt die übrigen Angebote ausserhalb der Parkgrenzen.
Principles
Als öffentlich-rechtliche Stiftung bilden wir eine autonome Trägerschaft, in der wichtige nationale und regionale Partner vertreten sind. In der Eidgenössischen Nationalparkkommission haben Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Interessen eine Plattform zur Formulierung gemeinsamer Zielsetzungen. Wir verwalten uns selbst und handeln zielorientiert und nach unternehmerischen Grundsätzen.
Wir arbeiten eng mit den Gremien anderer Schutzgebiete und mit weiteren Partnern zusammen und pflegen den Erfahrungsaustausch in den bestehenden Netzwerken.
Wir informieren aktiv nach innen und aussen und fördern die Identifikation der Bevölkerung mit dem Nationalpark.
Die Angestellten geniessen fortschrittliche Arbeitsbedingungen. Sie widmen sich engagiert und eigenverantwortlich ihren Aufgaben und identifizieren sich mit den Zielen des Parks. Sie erhalten die für ihre Arbeit nötigen Ausbildungen und Informationen und bilden sich regelmässig weiter.
Measures
Unsere Parkwächterinnen und Parkwächter sorgen dafür, dass die Schutzbestimmungen eingehalten werden und sich die Natur gemäss den Zielsetzungen frei entwickeln kann.
Mit Monitoring und Forschung dokumentieren wir die vielfältigen Entwicklungen im Nationalpark. Die entsprechenden Erkenntnisse dienen dem besseren Verständnis der natürlichen Prozesse in einem Wildnisgebiet.
Mit einem Strauss von Massnahmen fördert der Nationalpark das Verständnis für den Naturschutz: Ausstellungen, Druckprodukte, Website, Social Media, Medienarbeit, Veranstaltungen, Vorträge, Exkursionen, Naturbildungsangebote für Kinder und Jugendliche
Financing
Rund 60 Prozent unseres Budgets stammen vom Bund (Bundesamt für Umwelt, BAFU). 10 Prozent werden vom Kanton Graubünden und ca. 3 Prozent von der Gemeinden der Region beigetragen. Für die verbleibenden rund 25 Prozent sind wir auf die Zuwendungen von Naturschutzorganisationen wie Pro Natura, Beiträge von Stiftungen, Sponsoring durch Firmen, Legate und Spenden angewiesen. Spezielle Projekte müssen wir komplett fremd finanzieren, da die Mittel der öffentlichen Hand für den Grundbetrieb reserviert sind.
Contact
Topic
Target Group
Area of Impact
Graubünden, Switzerland
Switzerland
SOGC data Data according to SOGC.
Date of foundation
July 8, 1999
Registry
Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)
SOGC Documents
SDGs
-
Quality educationEnsure inclusive and equitable quality education and promote lifelong learning opportunities for all -
Climate actionTake urgent action to combat climate change and its impacts -
Life on landProtect, restore and promote sustainable use of terrestrial ecosystems, sustainably manage forests, combat desertification, and halt and reverse land degradation and halt biodiversity loss -
Life below waterConserve and sustainably use the oceans, seas and marine resources for sustainable development -
Partnerships for the goalsStrengthen the means of implementation and revitalize the Global Partnership for Sustainable Development
People
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Last updated on September 15, 2025