ActiveWeek: Bewegungswochen während der Schulferien

  1. Goal
    Die ActiveWeek schafft während der Schulferien ein niederschwelliges, ganztägiges Bewegungs- und Begegnungsangebot für Primarschulkinder, insbesondere aus sozioökonomisch benachteiligten Familien. Das Projekt fördert körperliche Aktivität, soziale Interaktion und Chancengerechtigkeit, entlastet Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und stärkt die psychische und physische Gesundheit der Kinder.
  2. Challenge
    Während der Schulferien fehlt vielen Kindern eine strukturierte, gesundheitsfördernde Tagesgestaltung. Besonders Kinder aus benachteiligten Familien bewegen sich weniger, nutzen häufiger digitale Medien und haben weniger Zugang zu sozialen Kontakten und sportlichen Aktivitäten. Gleichzeitig stehen Eltern vor der Herausforderung, Betreuung und Beruf zu vereinbaren.
  3. Need for Action
    Es braucht ein flächendeckendes, finanzierbares und inklusives Ferienangebot, das allen Kindern, unabhängig von Fähigkeiten oder Hintergrund, Bewegung, soziale Kontakte und eine stabile Tagesstruktur bietet. Gleichzeitig können dadurch Eltern entlastet werden und jugendliche Coachs werden in die Gestaltung des Programms einbezogen.
  4. Measures
    Die ActiveWeek bietet während einer Ferienwoche ganztägige, partizipative Bewegungs- und Begegnungsaktivitäten in Sporthallen an. Ein Team aus jugendlichen Coachs und Projektleitenden gestaltet das Programm gemeinsam mit den Kindern, frei von Leistungsdruck. Lokale Gemeinden, Vereine und Schlüsselpersonen unterstützen die Umsetzung. Randzeitenbetreuung und Verpflegung sind inklusive, um Eltern zu entlasten und allen Kindern Zugang zu ermöglichen.
  5. Cooperation Partner
    IdéeSport setzt die ActiveWeek im Auftrag von Gemeinden und Firmen um. Parallel dazu decken kantonale sowie eidgenössische Unterstützungen die verbleibenden Kosten. Auch Förderstiftungen sowie private Spenderinnen und Spender tragen zur Finanzierung bei. IdéeSport stützt sich auf ein breites Netzwerk von Partner*innen, die in bestimmten Bereichen spezialisiert sind (Kindesschutz, Gesundheitsförderung, sozialer Zusammenhalt,...). So können gezielte Schulungen und Interventionen auf lokaler Ebene durchgeführt werden. Für das Programm werden lokale Vereine einbezogen. Jugendliche aus der Region wirken als Coachs mit.
  6. Impact
    Kinder erleben eine aktive, soziale Ferienwoche, die ihre Freude an Bewegung und Begegnung stärkt. Eltern werden entlastet, da ihre Kinder ganztags betreut sind und sich gesund entwickeln. Jugendliche Coachs übernehmen Verantwortung und sammeln wertvolle Erfahrungen. Langfristig fördert ActiveWeek Chancengerechtigkeit, Gesundheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In der Saison 2024/25 fand die ActiveWeek während sechs Wochen statt, davon vier Wochen in den Sommerferien und zwei Wochen in den Herbstferien. Dabei wurden die Turnhallen in einen Raum für Spiel, Sport und Spass für Primarschulkinder verwandelt. Die ActiveWeeks wurden von 12 Projektleitenden und 24 jugendlichen Coachs begleitet und durchgeführt. Die 268 Teilnehmenden machten vielfältige Bewegungserfahrungen und hatten Freude am freien Spiel. Pro Standort wurde mindestens ein lokaler Verein vorgestellt: So übten sich die Kinder auch in Karate, in Basketball und Fussball oder in der neuen Sportart «Quidditch» durch
  7. Special Quality of the Project; Suitability of the Organization
    ActiveWeek hat ein partizipatives, inklusives Konzept und eine wertvolle lokale Verankerung. IdéeSport bringt Erfahrung aus 28 durchgeführten ActiveWeeks mit über 1’300 teilnehmenden Kindern mit. Das etablierte Netzwerk aus Coachs, Projektleitenden und Partner*innen garantiert eine professionelle, bedarfsgerechte Umsetzung. Was die IdéeSport-Programme auszeichnet: • Niederschwelligkeit: Das niederschwellige und nicht leistungsorientierte Bewegungs- und Begegnungsangebot im Freizeitbereich ist einfach zugänglich und kostenlos. Es bedarf keiner Anmeldung oder Mitgliedschaft. • Regelmässigkeit: Die Angebote finden während des Winterhalbjahres wöchentlich statt. • National organisiert, regional koordiniert, lokal verankert: Die Stiftung führt drei Standorte mit dem Hauptsitz in Olten und den Regionalbüros in Lausanne und Lamone. Sie beschäftigt rund 50 Mitarbeitende. Der Projektaufbau geschieht immer in Kooperation mit lokalen Organisationen. • Betreuung durch Jugendliche: Als Junior-

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