Project launch: January 1, 2025

Baukulturelle Bildung im Rahmen der S AM Ausstellungen

  1. Goal
    Das Vermittlungsangebot des S AM richtet sich an eine bewusst breite Öffentlichkeit, unabhängig von Alter, Herkunft, sozialem Status, oder Vorbildung. Darüber hinaus etabliert das S AM in der Nordwestschweiz seine zentrale Rolle in der baukulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen als ausserschulischer Bildungsort. Schul- und Freizeitangebote sprechen ein vor allem junges Publikum aus dem Raum Basel an, um diese nachhaltig als Besuchende zu gewinnen und auf den vermittelten Inhalten aufzubauen. Ziel ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Baukultur zu fördern und die baukulturelle Teilhabe langfristig zu stärken.
  2. Challenge
    Das S AM begreift Architektur als Res publica. Architektur geniesst jedoch als Kulturgut nicht den angemessenen Stellenwert in der breiten Öffentlichkeit. Die baukulturelle Teilhabe gilt es zu stärken und die Gesellschaft breiter und umfassender für die Belange des nachhaltigen Bauens zu sensibilisieren. Das S AM vermittelt Baukultur an eine diverse Zielgruppe unabhängig von Alter, Herkunft, sozialem Status, oder Vorbildung. Dies mit dem Ziel über baukulturelle Themen und Prozesse niederschwellig zu informieren und die Gesellschaft zur eigenen Meinungsbildung zu befähigen.
  3. Need for Action
    Das Vermittlungsangebot des S AM zielt darauf ab, ein breites Publikum für die Baukultur zu sensibilisieren, Wissen zu vermitteln und den baukulturellen Diskurs insbesondere in Basel zu fördern. Bereits in jungem Alter eine persönliche Verbindung zur Baukultur aufzubauen ist Basis für das Verständnis baukultureller Themen und für die eigene Urteilsfähigkeit. Es gilt, die kulturelle Verankerung baukultureller Themen in der breiten Bevölkerung zu stärken und die Teilhabe zu ermöglichen.
  4. Measures
    Das S AM zeigt jährlich 3 Ausstellungen zu aktuellen Themen. Ausstellungen 2025 *Was war werden könnte. Experimente zwischen Denkmalpflege und Architektur *Wohnen fürs Wohnen. Schweizer Wohnbaugenossenschaften als Labor des Zusammenlebens *SAY 25 - Swiss Architecture Yearbook Ausstellungen 2026 *Groundwork. Kreative Prozesse zeitgenössischer Architektur *Material Matters. Ausstellung über die Veränderung der Materialkultur im zeitgenössischen Bauen Das S AM kultiviert die enge Zusammenarbeit zwischen Kuratoren- und Vermittlungsteam bereits bei der Planung der Ausstellungen. So finden die Vermittlungsangebote für alle Altersgruppen bereits frühzeitig und konsequent ihren Platz im kuratorischen und szenografischen Konzept. Das S AM integriert in jeder Ausstellung ausgewählte partizipative Ansätze, um ein breites Verständnis von Architektur und Baukultur zu fördern. Dabei werden gezielt verschiedene diskursive und partizipative Formate sowohl im Museum, als auch im Stadtraum genutzt.
  5. Cooperation Partner
    Das S AM sucht und pflegt regelmässig Kooperationen und Partnerschaften mit Akteuren der lokalen und überregionalen Szene der Baukulturvermittlung. Ausstellungen 2025: ETH Zürich, Stiftung Architektur Schweiz SAS, werk, bauen & wohnen, Verband Wohnbaugenossenschaften Nordwestschweiz u.a. Ausstellungen 2026: Canadian Center for Architecture, u.a.
  6. Impact
    Das Vermittlungsangebot des S AM trägt massgeblich bei zur • Sensibilisierung der Bevölkerung für die Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Baukultur • Stärkung der baukulturellen Teilhabe • Anregung und Moderation des Diskurses und der Partizipation in der Baukultur • Überwindung von Kulturbarrieren innerhalb der Gesellschaft • Etablierung des Museums als regionales und nationales Kompetenzzentrum der Architektur und Baukultur
  7. Special Quality of the Project; Suitability of the Organization
    Als einziges Museum für Architektur auf nationaler Ebene vermittelt das S AM die eminente Bedeutung von Architektur als Kulturgut in der Schweiz, nutzt dabei die akademischen und professionellen Ressourcen der Schweizer Architekturszene und prägt durch gezielte Themenwahl wesentlich den Diskurs über aktuelle baukulturelle Themen unseres Landes. Gleichzeitg etabliert es am Standort Basel den Architekturdiskurs und pflegt ein breites agiles Mitgliedernetzwerk. Das Museumskonzept und das wachsende Angebot insbesondere der Vermittlungsangebote finden in der breiten Öffentlichkeit besonderen Widerhall und regen zur Weiterentwicklung an. Als professonell geführtes Museum mit langfristigem Planungshorizont für Projekte, kann sich das S AM gezielt und aufeinander aufbauend der Vermittlungsarbeit widmen.

Area of Impact