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Goal
Ziel des Projekts ist die digitale Transformation der Pathologie am Universitätsspital Zürich (USZ) bis 2030, um Diagnosen rascher, präziser und sicherer zu gestalten. Durch die Digitalisierung von Gewebeproben aus dem klinischen Alltag sowie aus einem 15 Jahre umfassenden Archiv wird eine zentrale, weltweit zugängliche Datenbank geschaffen. Diese ermöglicht den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Analyse und verbessert so sowohl die Patientenversorgung als auch die Forschung. Langfristig soll Zürich als führender Standort für digitale Pathologie etabliert werden. Das Projekt trägt nicht nur zur medizinischen Präzision bei, sondern positioniert das USZ als wichtigen Akteur in der internationalen Forschung. Wir laden Sie ein, dieses wegweisende Vorhaben zu unterstützen und gemeinsam eine neue Ära der Diagnostik und Forschung zu gestalten.
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Challenge
Die derzeitige klinische Pathologie ist stark auf analoge Prozesse angewiesen, die sowohl zeitaufwändig als auch fehleranfällig sind. Die manuelle Analyse von Gewebeproben unter dem Mikroskop ist nicht nur ressourcenintensiv, sondern auch begrenzt in der Geschwindigkeit und Präzision. Zudem sind wertvolle Daten in Form von Millionen von Glasobjektträgern über Jahre hinweg gespeichert, jedoch schwer zugänglich für die Forschung. Diese Herausforderung verhindert einen effizienten Austausch von Informationen und behindert den Einsatz moderner Technologien wie Künstlicher Intelligenz, die in der Diagnostik und Forschung revolutionäre Fortschritte ermöglichen könnten. Ohne eine umfassende Digitalisierung bleiben wichtige Langzeitdaten ungenutzt, und das Potenzial für genauere, schnellere Diagnosen und innovative Forschungsansätze bleibt unvollständig ausgeschöpft. Das Projekt soll diese Herausforderungen lösen und eine nachhaltige, dig
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Need for Action
Der dringende Handlungsbedarf ergibt sich aus der Notwendigkeit, die bestehenden analogen Prozesse in der Pathologie zu transformieren und das Potenzial der digitalen Technologien zu nutzen. Die Digitalisierung ermöglicht eine präzisere, schnellere und fehlerfreie Diagnostik. Dabei ist es entscheidend, das umfangreiche Archiv von Millionen von Glasobjektträgern zu digitalisieren und in einer zugänglichen, sicheren Datenbank zu speichern. Nur durch diese Digitalisierung können KI und moderne Algorithmen effizient eingesetzt werden, um Diagnosen zu beschleunigen und die Forschung auf globaler Ebene voranzutreiben. Um den Wandel zu einer vollständig digitalen Pathologie zu vollziehen, sind sowohl die Entwicklung einer geeigneten Infrastruktur als auch die Integration neuer Technologien erforderlich. Um das USZ als führenden Standort für die Digitale Pathologie zu positionieren, sind zusätzliche Mittel nötig.
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Measures
Um das Ziel der digitalen Transformation der Pathologie zu erreichen, wird am USZ eine umfassende Digitalisierung der Gewebeproben vorangetrieben. Dabei werden sowohl neu anfallende Proben als die rund 6 Millionen Proben aus dem Archiv digitalisiert und in eine zentralisierte, digitale Datenbank überführt. Der erste Schritt umfasst den Aufbau der notwendigen Infrastruktur und die Etablierung effizienter Workflows für die Digitalisierung von rund 350.000 Proben im ersten Jahr, gefolgt von einer kontinuierlichen Steigerung auf jährlich bis zu 1,3 Millionen Proben. Die Integration von Künstlicher Intelligenz wird parallel zur Digitalisierung erfolgen, um die Diagnostik zu optimieren und schnellere, präzisere Ergebnisse zu liefern. Um diese Massnahmen erfolgreich umzusetzen, sind Investitionen in moderne Scantechnologien, Speicherlösungen und IT-Infrastruktur notwendig.
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Cooperation Partner
Für das Projekt sind bereits zahlreiche bestehende und geplante Kooperationen entscheidend, um eine erfolgreiche Umsetzung zu gewährleisten. Das Universitätsspital Zürich (USZ) selbst beteiligt sich mit fast der Hälfte der Gesamtkosten an dem Projekt. Zudem stellt es die Infrastruktur zur Verfügung. Darüber hinaus wird die enge Zusammenarbeit mit internationalen Forschungseinrichtungen und Schweizer Forschungsinitiativen angestrebt, die von den digitalisierten Daten profitieren können. Das USZ plant, als Hauptakteur in der digitalen Pathologie sowohl nationale als auch internationale Partnerschaften zu fördern, um den Wissensaustausch und die Nutzung der digitalen Gewebedatenbank weiter auszubauen. Ein weiteres wichtiges Element der Kooperation ist die enge Zusammenarbeit mit Technologiepartnern, die die benötigte Scantechnologie, Softwarelösungen und Künstliche Intelligenz bereitstellen, um die Digitalisierung effizient und zukunftsfähig zu gestalten.
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Impact
Die Wirksamkeit des Projekts zeigt sich in der signifikanten Verbesserung der Diagnostik durch die Digitalisierung der Pathologie am USZ. Durch die schnelle und präzise Analyse digitalisierter Gewebeproben wird die Diagnosestellung beschleunigt. Zudem wird durch den digitalen Workflow die Patientensicherheit erhöht. Verwechslungen werden nahezu unmöglich. Die Integration von Künstlicher Intelligenz ermöglicht eine noch genauere Auswertung der Proben und eröffnet neue Forschungsansätze, die bislang aufgrund der analogen Daten nicht realisierbar waren. Darüber hinaus wird der weltweite Austausch von Daten und Erkenntnissen durch die digitale Infrastruktur erheblich erleichtert, was zu einer Beschleunigung medizinischer Innovationen führt. Die langjährige Speicherung und die vollständige Nachverfolgbarkeit der Proben verbessern zudem die Patientenversorgung und erhöhen die Sicherheit. Durch die digitale Vernetzung wird Zürich als führender Standort in der Pathologie etabliert.
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Special Quality of the Project; Suitability of the Organization
Die besondere Qualität des Projekts liegt in der einzigartigen Kombination aus innovativer Technologie und jahrzehntelanger Expertise in der Pathologie. Das USZ verfügt über ein herausragendes Archiv von rund 6 Millionen Glasobjektträgern, das wertvolle Langzeitdaten enthält, die durch die Digitalisierung nicht nur für die klinische Diagnostik, sondern auch für die internationale Forschung zugänglich gemacht werden. Der interdisziplinäre Ansatz, der Experten aus der Pathologie, Informatik und Biomedizin vereint, ermöglicht eine effiziente Integration von KI und fortschrittlicher Scantechnologie.
Das USZ ist besonders geeignet, dieses Projekt umzusetzen, da es sowohl über die notwendige Infrastruktur als auch über exzellente Fachkompetenz verfügt. Als eines der führenden Universitätskliniken weltweit arbeitet das USZ eng mit internationalen top Forschungseinrichtungen zusammen. Durch den Standort in Zürich hat dieses Projekt neben globaler Strahlkraft auch eine immense lokale Bedeutung.