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Goal
Die neue Fachrichtung „Biodiversitätsförderung“ wird im Rahmen der Revision der Berufsprüfung „Natur- und Umweltfachperson“ entwickelt und soll gezielt Fachkompetenzen zur Förderung der Biodiversität in Siedlungsräumen und der Landwirtschaft vermitteln.
Das Projekt überführt die bisherigen Grundlagen – wie Modulidentifikationen und Qualifikationsprofil – in konkrete, praxisnahe Bildungsangebote und erprobt diese in einer Pilotphase mit ausgewählten Institutionen.
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Challenge
Zwischen 2025 und 2026 wird die höhere Berufsprüfung „Natur- und Umweltfachmann/-frau“ grundlegend überarbeitet. Die bisher generalistisch ausgerichtete Weiterbildung ohne Spezialisierungen wird neu in fünf eigenständige Fachrichtungen gegliedert. Für jede dieser Fachrichtungen übernimmt ein Fachverband die Verantwortung – alle sind Mitglieder der OdA Umwelt.
Die Fachrichtung Biodiversitätsförderung wird dabei vollständig neu konzipiert und vom Verband Bioterra getragen. Ihre Entwicklung erfolgt im Rahmen des offiziellen Revisionsverfahrens des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Die OdA Umwelt fungiert als nationale Trägerschaft und koordiniert den gesamten Prozess.
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Need for Action
Die Fachrichtung Biodiversitätsförderung greift ein wachsendes gesellschaftliches und bildungspolitisches Bedürfnis auf: Es braucht qualifizierte Fachpersonen, die nicht nur über Biodiversität Bescheid wissen, sondern auch in der Lage sind, sie aktiv zu fördern – sei es im städtischen Umfeld oder in der Landwirtschaft.
Obwohl die formalen Grundlagen wie das Qualifikationsprofil und die Modulidentifikationen bereits
vorliegen, fehlt bislang ein konkretes Bildungsangebot, das diese Inhalte in die Praxis überführt. Lehrgänge, Lehrmittel und ein verbindlicher Qualitätsrahmen sind ebenso wenig vorhanden wie eine koordinierte Einführung in den verschiedenen Sprachregionen. Ohne diese Umsetzungsschritte bleibt die Fachrichtung abstrakt und kann ihr Potenzial nicht entfalten. Das Projekt schliesst diese Lücke und bietet eine praxisnahe Lösung: Es entwickelt anschlussfähige Lehrgänge, die auf reale berufliche Anforderungen reagieren.
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Measures
Die zentralen Arbeitsschritte im Projekt umfassen:
• die didaktische Ausarbeitung der Module und Lehrmittel
• die Durchführung und Auswertung von Pilotlehrgängen in verschiedenen Regionen
• die sprachliche und kontextuelle Anpassung für die französischsprachige Schweiz
• den Aufbau von Kooperationen mit unabhängigen Bildungspartnern
• die Entwicklung von Instrumenten zur Qualitätssicherung
• die kontinuierliche Evaluation und Weiterentwicklung der Angebote
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Cooperation Partner
Wir stehen in Kooperation mit der Gartenbauschule Hünibach, die einzige biodynamische Gartenbauschule der Schweiz, und AGRIDEA, einer zentralen Akteurin im landwirtschaftlichen Innovations und Wissenssystem der Schweiz.
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Impact
Im Rahmen der Entwicklung der neuen Fachrichtung Biodiversitätsförderung werden die formalen
Grundlagen in konkrete Bildungsangebote überführt und in enger Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen aus der Deutschschweiz und der Romandie pilotiert. Das Projekt umfasst die didaktische
Ausarbeitung der Module, die Lehrmittelentwicklung, die Qualitätssicherung sowie die Evaluation
und schafft damit die Basis für eine praxisnahe, zweisprachige und langfristige Verankerung im Berufsbildungssystem.
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Special Quality of the Project; Suitability of the Organization
Bioterra ist die führende Organisation für biologisches und naturnahes Gärtnern in der Schweiz. Mit rund 15'000 Mitgliedern und als Herausgeberin des Magazins Bioterra engagiert sich der Verein seit über 75 Jahren für den biologischen Anbau, die Förderung der Biodiversität und den Erhalt einheimischer Tier- und Pflanzenarten.
Bioterra steht für eine Gesellschaft, die Natur, Biodiversität und biologische Gartenkultur wert-schätzt, Ressourcen achtsam nutzt und sich gesund sowie nachhaltig ernährt. Erfolg bedeutet für Bioterra, wenn Kinder, Erwachsene, Familien und Fachpersonen durch fundiertes Wissen und praktische Erfahrungen zu einem verantwortungsvollen und nachhaltigen Handeln im Alltag inspiriert wer-den.