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Goal
Das übergeordnete Ziel besteht darin, HIV-positive Mütter und ihre Kinder in Simbabwe umfassend medizinisch und psychosozial zu begleiten und die Mutter-Kind-Übertragung von HIV konsequent zu verhindern. Dies solldurch eine ganzheitliche Betreuung erreicht werden, die medizinische Behandlung, psychosoziale Unterstützung, Familieneinbindung und gezielte Hilfe zur Selbsthilfe verbindet.
→ Jährliche Betreuung von rund 200 Mutter-Kind-Paaren in der Newlands Clinic, Harare
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Challenge
Das Projekt «Gesunde Kinder, starke Mütter» richtet sich an eine besonders vulnerable Gruppe: HIV-positive Mütter und ihre Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren. Jährlich werden rund 200 Mutter-Kind-Paare in der Newlands Clinic betreut, medizinisch, psychosozial und in ihrer Eigenverantwortung gestärkt. Im Zentrum steht die Prävention der Mutter-Kind-Übertragung von HIV durch konsequente antiretrovirale Therapie.
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Need for Action
Ziel ist es, nicht nur die Gesundheit der Kinder zu sichern, sondern Mütter langfristig zur eigenverantwortlichen Gesundheitsförderung zu befähigen, ganz im Sinne des Prinzips «Hilfe zur Selbsthilfe».
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Measures
Medizinisch-klinische Betreuung
Vierteljährliche Viruslastkontrollen und Basis-Blutuntersuchungen sichern die Verlaufskontrolle. Wachstum und Entwicklung der betreuten Kinder werden regelmässig überwacht.
Psychosoziale Begleitung
Erfolgt durch individuelle Beratung durch Pflegepersonal, Ärztinnen und Psychologinnen. Ein systematisches Screening auf psychische Belastungen ermöglicht die frühzeitige Erkennung und Unterstützung gefährdeter Mütter. In Peer-Support-Gruppen begleiten erfahrene Mütter jüngere in der Therapietreue und eigenverantwortlichen Gesundheitsförderung. Beratungsangebote zu Elternschaft, Familienplanung, Säuglingspflege sowie zur Förderung der Mutter-Kind-Bindung stärken die Selbsthilfekompetenz
Einbindung von Partnern und Familien
Die Einbindung von Partnern und Familien umfasst HIV-Testung, Paarberatung, PrEP für HIV-negative Partner. Darüber hinauswerden Massnahmen zur Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt in die Beratungsarbeit integriert.
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Cooperation Partner
Die Qualität der medizinischen Versorgung wird durch eine formelle Kooperationsvereinbarung mit dem Institut für Infektiologie des Inselspitals Bern gesichert.
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Impact
Prävention der Mutter-Kind-Übertragung:
99% der betreuten Kinder HIV-positiver Mütter bleiben dankkonsequenter antiretroviraler Therapie HIV-negativ.
Umfassende Gesundheitsversorgung:
Jährlich rund 200 Kinder im Alter von 0–5 Jahren sowie ihre Mütter erhalten eine kontinuierliche medizinische Betreuung.
Gestärktes Selbsthilfepotenzial:
35 junge Mütter nehmen an Peer-Support-Gruppen teil, in denen sie sich gegenseitig in der Therapietreue unterstützen und befähigt werden, die Gesundheit ihrer Kindereigenverantwortlich zu fördern und langfristig zu sichern.
Einbindung des Familienumfelds:
30% der Partner sind aktiv in die Betreuung eingebunden. U.a. durch HIV-Testung, Paarberatung, Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) sowie Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt. PrEP ist ein vorbeugendes Medikament, das HIV-negative Menschen regelmässig einnehmen, um sich vor einer Ansteckung zu schützen, etwa wenn die Partnerin HIV-positiv ist.
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Special Quality of the Project; Suitability of the Organization
Die Ruedi Lüthy Foundation ist eine Schweizer gemeinnützige Organisation, welche die Newlands Clinic, eineder führenden Anlaufstellen für HIV-Behandlung in Simbabwe, betreibt. Die Newlands Clinic beinhaltet auch ein Frauengesundheitszentrum, ein Ausbildungszentrum und beteiligt sich an HIV-Forschung.
Seit 2008 ist die Newlands Clinic anerkannte Modell-Klinik für HIV-Behandlung in Simbabwe und damit ein etabliertes Referenzbeispiel für wirkungsvolle Gesundheitsversorgung in ressourcenarmen Umgebungen. Ihr Behandlungskonzept wurde in verschiedenen Kliniken (vom simbabwischen Gesundheitsministerium, Médecins Sans Frontières und Population Services International) übernommen.