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Goal
Kinder und Jugendliche (4–15 Jahre), insbesondere aus sozioökonomisch schwachen Familien, finden in ihrer Freizeit einen niederschwelligen Zugang zu MINT-Themen und werden in Future Skills (Problemlösung, Kreativität) gestärkt.
Fachpersonen und Betreuende werden befähigt, die Skills Kiosk Methodik selbstständig zu nutzen und MINT-Aktivitäten nachhaltig in Tagesschulen und Jugendarbeit zu verankern.
Das Projekt trägt zur Chancengleichheit bei, macht MINT für alle zugänglich und prägt das Interesse am MINT-Bereich, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
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Challenge
Wissenschaftsferne und sozioökonomisch schwache Kinder und Jugendliche haben kaum Zugang zu positiven ausserschulischen MINT-Schlüsselerfahrungen. Solche non-formalen Bildungsangebote sind jedoch entscheidend für ihre Entwicklung, Zukunftschancen und die spätere Berufswahl.
Diese Zielgruppen müssen niederschwellig (kostenlos, ohne Anmeldung) in ihrem gewohnten Freizeitbereich erreicht und gleichzeitig Multiplikator:innen (Fachpersonal) befähigt werden, die MINT-Aktivitäten nachhaltig im Alltag zu verankern.
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Need for Action
Die Dringlichkeit ist hoch, da die soziale Bildungsschere nach PISA 2022 zunimmt , was die Zukunftschancen wissenschaftsferner Kinder sofort einschränkt.
Ohne sofortiges Handeln werden diese Kinder die entscheidenden positiven MINT-Schlüsselerfahrungen im ausserschulischen Bereich verpassen. Dies ist essenziell, da Bildung eine zentrale Rolle in der Armutsprävention spielt und diese Erfahrungen das Interesse am MINT-Bereich und der späteren Berufswahl mitprägen.
Bei Nichthandeln wird sich die Ungleichheit vertiefen, und der Mangel an MINT-Fachkräften in der Schweiz wird sich verschärfen.
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Measures
Massnahmen:
- Skalierung und Umsetzung vor Ort: Durchführung von Skills Kiosk Workshops in Jugendtreffs (OKJA) und Tagesschulen.
- Wissenstransfer & Befähigung: Bereitstellung von Coachings, Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungskursen (online/analog) sowie Erarbeitung von Handreichungen für das Betreuungspersonal.
- Neues Zielgruppen-Angebot: Entwicklung und Pilotdurchführung eines Eltern-Kind-Angebots für Familien mit Unterstützungsbedarf.
- Vernetzung: Überregionale Zusammenarbeit und Wissenstransfer über das Netzwerk der Akademien der Wissenschaften Schweiz.
Mittel:
- Personal: Projektteam (Projektleitung, 5 Animator:innen) mit Know-how in der Tinkering-Methode und der Vermittlung an wissenschaftsferne Zielgruppen.
- Begleitung: Wissenschaftliche Begleitung durch die Berner Fachhochschule Soziale Arbeit.
- Material: Einsatz von einfachen, kostengünstigen (Recycling-)Materialien.
- Netzwerk: Breites Netzwerk in der OKJA, Tagesschulen und Jugendverbänden.
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Cooperation Partner
Umsetzungspartner vor Ort: Verschiedene Tagesschulen und Fachstellen der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA).
Jugendverbände: Jungwacht Blauring (JuBla) Schweiz.
Wissenschaftliche Begleitung: Berner Fachhochschule Soziale Arbeit.
MINT-Netzwerk: mint&pepper des Wyss Zurich, Outreach des Zurich-Basel Plant Science Center, Plattform educamint.ch und SATW.
Überregionale/Interne Partner: Science et Cité Zweigstellen (italienische Schweiz, Romandie) und das Netzwerk der Akademien der Wissenschaften Schweiz.
Geplante soziale Partner (Eltern-Kind): Regionale Frühförderungsstellen (z.B. Primano Stadt Bern), sowie nationale Organisationen wie Caritas, Rotes Kreuz und A primo.
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Impact
Output:
Jährliche Durchführung von 15+ Workshops in OKJA und 3–4 Kooperationen mit Tagesschulen (18–40 Workshops gesamt). Entwicklung von Online-/Vor-Ort-Weiterbildungen und eines Eltern-Kind-Angebots für Familien mit Unterstützungsbedarf.
Outcome:
Kurz- & Mittelfristig: Kinder und Jugendliche (insbesondere wissenschaftsferne) erhalten niederschwelligen Zugang zu MINT und entwickeln Future Skills (Problemlösung, Kreativität). Fachpersonen sind befähigt, MINT-Aktivitäten nachhaltig in ihren Institutionen zu verankern.
Impact:
Chancengleichheit im Bildungsbereich wird gefördert. Das Projekt trägt zur Stärkung des MINT-Nachwuchses bei, indem es positive MINT-Schlüsselerfahrungen ermöglicht10. Wissenstransfer an Multiplikator:innen fördert die inklusive MINT-Förderung überregional.
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Special Quality of the Project; Suitability of the Organization
Das Projekt ist einzigartig durch seinen niederschwelligen, inklusiven Ansatz und die innovative Methodik. Es sucht wissenschaftsferne und sozioökonomisch schwache Kinder in ihrer Freizeit auf (OKJA, Tagesschulen) und arbeitet mit der international etablierten Tinkering-Methode (Prozess über Produkt). Der Ansatz nutzt einfache, kostengünstige Materialien und sichert die Nachhaltigkeit durch gezielte Coachings und Weiterbildungen des Fachpersonals zur selbstständigen Weiterführung der MINT-Aktivitäten.
Science et Cité ist fachlich ideal geeignet:
- Expertise & Erfahrung: Sie ist spezialisiert auf niederschwellige Kommunikation und erreicht seit 2015 wissenschaftsferne Zielgruppen.
- Nachgewiesener Erfolg: Das Projekt erreichte in der ersten Phase über 2'475 Kinder und Jugendliche.
- Netzwerk: Es besteht ein breites, etabliertes Netzwerk in der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und zu anderen MINT-Akteuren.