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Goal
Ziel des Projekts ist es, die gesundheitlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen durch Snus und Nikotinbeutel sichtbar zu machen und neue, zielgruppengerechte Präventionsansätze zu entwickeln.
Im Mittelpunkt stehen die Wahrnehmung und Verharmlosung dieser Produkte, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowie mögliche Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt.
Gemeinsam mit Hochschulen, Fachpersonen und jungen Erwachsenen sollen bestehende Wissenslücken identifiziert und innovative Sensibilisierungs- und Präventionsmassnahmen entwickelt und erprobt werden.
Daraus soll ein praxisnahes, wissenschaftlich fundiertes Präventionsangebot entstehen, das langfristig in Bildungseinrichtungen, Gesundheitsinstitutionen und weiteren gesellschaftlichen Bereichen eingesetzt werden kann.
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Challenge
Snus und tabakfreie Nikotinbeutel gewinnen insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schweiz an Bedeutung. Ihre diskrete Anwendung, attraktiven Geschmacksrichtungen und die Vermarktung als vermeintlich weniger schädliche Alternativen zu Zigaretten beeinflussen die gesellschaftliche Wahrnehmung. Dabei werden das Abhängigkeitspotenzial und mögliche gesundheitliche Folgen häufig unterschätzt.
Neben den gesundheitlichen Risiken stellen unsachgemäss entsorgte Nikotinbeutel auch eine Herausforderung für Umwelt und Tiergesundheit dar.
Bisher fehlt es an ausreichend zielgruppengerechten, vernetzten Präventionsansätzen, die gesundheitliche, gesellschaftliche und ökologische Aspekte gemeinsam berücksichtigen.
Die Herausforderung besteht darin, Wissenslücken zu schliessen, die gesellschaftliche Normalisierung kritisch zu hinterfragen und innovative, wissenschaftlich fundierte Präventionsstrategien zu entwickeln, die über klassische Informationsvermittlung hinausgehen.
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Need for Action
Es besteht dringender Handlungsbedarf, die Prävention rund um Snus und Nikotinbeutel gezielt weiterzuentwickeln. Bestehende Informations- und Präventionsangebote müssen durch innovative, zielgruppengerechte Ansätze ergänzt werden, die gesundheitliche, gesellschaftliche und ökologische Auswirkungen gemeinsam berücksichtigen.
Dazu braucht es eine systematische Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung dieser Produkte, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowie eine stärkere Vernetzung von Public Health, Bildung, Gesundheitswesen und Umweltschutz.
Das FNBS möchte gemeinsam mit Fachpersonen, Hochschulen und betroffenen Zielgruppen neue Präventionsinstrumente entwickeln, in der Praxis erproben und deren Wirksamkeit überprüfen.
Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete, langfristig nutzbare Präventionsangebote zu überführen und damit die Gesundheitskompetenz sowie einen verantwortungsbewussten Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt zu fördern.
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Measures
2027 – Analyse und Entwicklung: Erhebung zur Wahrnehmung von Snus und Nikotinbeuteln bei jungen Menschen. Analyse gesundheitlicher, gesellschaftlicher und ökologischer Auswirkungen sowie bestehender Präventionsangebote. Entwicklung innovativer Ansätze gemeinsam mit Hochschulen und Fachpersonen.
2028 – Umsetzung und Pilotierung: Durchführung interaktiver Workshops, Entwicklung und Erprobung zielgruppengerechter Präventionsmaterialien und digitaler Angebote. Einbezug von Gesundheits-, Umwelt- und Tiergesundheitsaspekten.
2029 – Evaluation und Verankerung: Überprüfung und Optimierung der Massnahmen sowie Entwicklung eines langfristig nutzbaren FNBS-Präventionsangebots. Nationale und internationale Verbreitung.
Benötigte Mittel: Projektkoordination, Fachpersonen, Befragungen, Workshops, Materialentwicklung und Evaluation. Gesamtbudget: CHF 145'000.
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Cooperation Partner
Das FNBS verfügt über ein etabliertes nationales und internationales Netzwerk in der Nikotinprävention und Gesundheitsförderung.
Ein konkreter Ausgangspunkt ist der Präventionsworkshop «Nikotin im Fokus – Fakten, Fragen und Prävention» am 22. Oktober 2026 an der ETH Zürich, der gemeinsam mit LUNGE ZÜRICH als zentralem Projektpartner durchgeführt wird. Die Veranstaltung fördert den Austausch zwischen Studierenden, Fachpersonen und Organisationen.
International ist das FNBS über das Global Network for Tobacco Free Healthcare Services (GNTH) vernetzt, das Gesundheitseinrichtungen weltweit verbindet und den fachlichen Austausch sowie die Verbreitung innovativer Präventionsansätze ermöglicht.
Für das dreijährige Projekt 2027–2029 sollen weitere Kooperationen mit Hochschulen, Gesundheitsinstitutionen sowie Organisationen aus Umwelt- und Tiergesundheit aufgebaut werden.
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Impact
Das Projekt stärkt die Gesundheitskompetenz und das Risikobewusstsein im Umgang mit Snus und Nikotinbeuteln. Durch die Verbindung von Public Health, Umwelt- und Tiergesundheit entsteht ein ganzheitlicher Präventionsansatz.
Die Wirksamkeit wird durch Befragungen vor und nach den Pilotmassnahmen überprüft. Erfasst werden Veränderungen im Wissen, in der Risikowahrnehmung und in der Bewertung gesundheitlicher und ökologischer Folgen. Rückmeldungen der Teilnehmenden fliessen in die Weiterentwicklung ein.
Die gemeinsam mit den Zielgruppen entwickelten Präventionsinstrumente werden evaluiert und für den langfristigen Einsatz in Hochschulen, Bildungseinrichtungen und Gesundheitsinstitutionen aufbereitet.
Über das nationale FNBS-Netzwerk und das internationale GNTH können erfolgreiche Ansätze verbreitet und nachhaltig verankert werden. Damit entsteht ein übertragbares Präventionsangebot mit Wirkung über die dreijährige Projektlaufzeit hinaus.
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Special Quality of the Project; Suitability of the Organization
Die besondere Qualität des Projekts liegt in der Verbindung von Nikotinprävention, Public Health sowie Umwelt- und Tiergesundheit im Sinne des One-Health-Ansatzes. Durch die aktive Beteiligung der Zielgruppen entstehen praxisnahe, innovative und wissenschaftlich fundierte Präventionsinstrumente.
Das Forum Nikotinprävention und Beratung Schweiz (FNBS) verfügt über langjährige Erfahrung in der Tabak- und Nikotinprävention, der Qualifizierung von Fachpersonen sowie der Entwicklung und Umsetzung von Qualitätsstandards.
Als Mitglied des Global Network for Tobacco Free Healthcare Services (GNTH) ist das FNBS international vernetzt und profitiert vom weltweiten fachlichen Austausch.
Die Präsidentin des FNBS, Susann Koalick, wurde 2026 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem World No Tobacco Day Award für ihr Engagement in der Tabak- und Nikotinprävention ausgezeichnet.
Diese Expertise und internationale Anerkennung bilden eine starke Grundlage für die erfolgreiche Projektumsetzu