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Goal
2x2x2 Meter - der Zirkuswagen als Bühne für spartenübergreifende Kunst
Das Kleinkunstfestival Wagenvarieté ist bereits seit 8 Jahren einer der Programmschwerpunkte des Vereins Zirkusquartier Zürich und eine etablierte Plattform für junge Artist:innen. Vier Zirkuswagen werden zu Bühnen umfunktioniert. Die Stücke finden auf kleinstem Raum, ganz nah am Publikum, statt. Die Künstler:innen sind eingeladen, sich mit dieser Begrenzung auseinanderzusetzen. Es entstehen konzentrierte, überraschende Kurzstücke, die in dieser Form nur am Wagenvarieté zu sehen sind.
Dieses einzigartige, etablierte Konzept fördert innovative künstlerische Ausdrucksformen, bietet eine Plattform für spartenübergreifende Vernetzung und fördert junge Zirkusschaffende. Das Programm ist familienfreundlich, mit niederschwelligem Zugang und Vorstellungen, die fast ohne Sprache auskommen.
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Challenge
Für finanziell schwächer Gestellte, Familien und Menschen aus anderen Sprach- und Kulturräumen fehlt es an Zugängen, die sowohl niederschwellig als auch künstlerisch anspruchsvoll sind.
Freischaffenden Artist:innen fehlt es an Orten, Plattformen und Bühnen um sich in ihrer künstlerischen Freiheit auszuprobieren und ihre künstlerischen Ausdrucksformen frei von kommerziellen Vorgaben in einem professionellen Rahmen weiterzuentwickeln.
Der zeitgenössische Zirkus ist eine noch junge, eigenständige und interdisziplinäre Kunstform. Dennoch fehlt es ihm bis heute an Sichtbarkeit und Anerkennung als kulturelle Sparte. Dies hat direkt negative Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten und die beruflichen Perspektiven der Artist:innen.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Nachwuchskünstler:innen sind herausfordernd.Viele Künstler:innen sind auf bezahlte Auftritte angewiesen. Es fehlt an Plattformen und Infrastruktur zur Stärkung und Vernetzung der jungen Zirkusschaffenden.
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Need for Action
Ermöglichung von niederschwelliger Kulturteilhabe für Menschen jeden Alters und aus verschiedensten sozialen und ökonomischen Kontexten.
Die Schaffung von niederschwelligen, professionellen Räumen, an denen sich Artist:innen, in der künstlerischen Ausdrucksformen unabhängig von kommerziellen Vorgaben weiterentwickeln und so in ihrer Identität und Sichtbarkeit gestärkt werden.
Die Förderung der Vernetzung sowohl innerhalb der Szene wie auch spartenübergreifend ermöglicht Kooperationen auf Augenhöhe mit etablierten Kunstsparten. Dadurch entstehen neue Zugänge zu Bühnen, Publikum und Förderstrukturen, die den zeitgenössischen Zirkus als gleichwertige Kunstform sichtbar machen. Auf diese Weisee stärkt Vernetzung die kulturelle Anerkennung UND verbessert langfristig auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten und beruflichen Perspektiven der Artist:innen.
Schaffung von Strukturen und Rahmenbedingungen mit professionellem Support und Infrastruktur und verlässlichen, fairen Arbeitsbedingungen
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Measures
KULTURELLE TEILHABE UND INKLUSION:
Familienfreundliches Programm
Tiefe Eintrittspreise ab CHF 15.-
Vorstellungen, die fast ohne Sprache auskommen
FÖRDERUNG KÜNSTLERISCHER AUSDRUCKSFORMEN:
Auf 2x2x2 Metern schafft der Zirkuswagen als Bühne besondere künstlerische Herausforderungen und fördert verdichtete, innovative Ausdrucksformen.
SPARTENÜBERGREIFENDE VERNETZUNG:
Durch die bewusste Programmation von Künstler:innen aus verschiedenen Sparten und Genres sowie unterschiedlichen Regionen der Schweiz wird der Austausch und das Netzwerk der Zirkusschaffenden in der Schweiz gezielt gestärkt.
NACHWUCHSFÖRDERUNG:
Ermöglichung von bezahlten Auftritten vor einem breiten Publikum sowie der künstlerischen Weiterentwicklung in einem professionellen Rahmen. Garantie von fairen Gagen unabhängig vom finanziellen Erfolg der Veranstaltung. Professionelle Infrastruktur und Residenzmöglichkeiten.
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Cooperation Partner
Das Wagenvarieté entstand 2018 als gemeinsames Projekt von Zirkusquartier Zürich, Varieté Triché (Migi Schäli) und Zauberart (Jamil Tafazzolian). Was als einmaliger Abend der Salonmagie begann, entwickelte sich rasch weiter. Bereits im Folgejahr wurde das Festival auf ein ganzes Wochenende erweitert, neue Sparten kamen hinzu, der Sonntag wurde als Familientag etabliert. Die drei Partner bringen unterschiedliche Perspektiven und langjährige Erfahrung in die Programmgestaltung ein – das Zirkusquartier als Produktions- und Spielstätte für Zeitgenössischen Zirkus, Varieté Triché und Zauberart mit mit ihrer Handschrift aus Zauberei und Clownerie, dramaturgischem Gespür und Liebe zum Detail. In dieser Konstellation entsteht ein kuratiertes Programm, das die Vielfalt von Kleinkunst über Physical Theater bis hin zu Zirkus abbildet.
Mitwirkende Künstler:innen
Migi Schäli, Zaubereiatelier
Aude Cattin, Si le colibri
Cloé Pilloud & Sam Balthasar
Finn Waltersmann
Sibill Urweider (Musik)
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Impact
KULTURELLE TEILHABE UND INKLUSION
Niederschwelliger Zugang mit Eintrittspreisen ab CHF 15 und Vorstellungen, die fast ohne Sprache auskommen.
FÖRDERUNG KÜNSTLERISCHER AUSDRUCKSFORMEN
Auf 2x2x2 Metern schafft der Zirkuswagen als Bühne besondre künstlerische Herausforderungen und fördert verdichtete, innovative Ausdrucksformen.
SPARTENÜBERGREIFENDE VERNETZUNG
Durch die bewusste Programmation von Künstler:innen aus verschiedenen Sparten und Genres sowie unterschiedlichen Regionen wird der Austausch und das Netzwerk der Zirkusschaffenden in der Schweiz gestärkt.
NACHWUCHSFÖRDERUNG
Stärkung der jungen Zirkusschaffenden in der Schweiz: Ermöglichung von bezahlten Auftritten vor einem breiten Publikum sowie der künstlerischen Weiterentwicklung in einem professionellen Rahmen. Das Wagenvarieté garantiert faire Gagen unabhängig vom finanziellen Erfolg der Veranstaltung.
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Special Quality of the Project; Suitability of the Organization
Das Zirkusquartier Zürich ist Zürichs Veranstaltungs- und Produktionsstätte für Zeitgenössischen Zirkus. Es setzt sich engagiert für die Aufbauarbeit des Zeitgenössischen Zirkusschaffens in der Schweiz ein, ist aktiv als Vermittler tätig und möchte den zirzensischen Künsten in Zürich dauerhafte Präsenz und Sichtbarkeit mit nationaler Ausstrahlung sichern.
In diesem Rahmen hat sich das Wagenvarieté zu einer relevanten und begehrten Bühne für freischaffende Künstler:innen etabliert. Die Anzahl Bewerbungen steigerte sich von 9 (2023) auf über 30 (2024 und 2025). Entscheidend sind die Rahmenbedingungen: hochstehende Qualität, Raum für künstlerische Freiheit, garantierte und faire Gagen, professionelle Infrastruktur und Residenzmöglichkeiten.