Non-Profit Organization

Fondazione Mater

Foundation

The Most Important in Brief

Die Fondazione MATER ist eine gemeinnützige Stiftung von öffentlichem Nutzen mit Sitz in Genf, die im Jahr 2020 gegründet wurde. Unser Ziel ist es, soziale Inklusion durch Ernährung zu fördern, den Zugang zu einer ausgewogenen Ernährung für Menschen in prekären Lebenslagen oder sozialer Ausgrenzung zu erleichtern, die Integration durch Bildungs- und Ausbildungsangebote zu unterstützen sowie Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen. Aus diesem Grund haben wir im Januar 2022 unsere Gemeinschaftsküche Refettorio Genf eröffnet. Das Refettorio ist ein Gemeinschaftszentrum mit Schwerpunkt auf Ernährung und bietet täglich verschiedene Initiativen an, um überschüssige Lebensmittel zu retten und diese in gesunde, ausgewogene Mahlzeiten für sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Menschen in Ernährungsunsicherheit umzuwandeln. Dieser Ort ermöglicht es der Stiftung, bedürftige Menschen im Kanton Genf würdevoll und kostenlos zu empfangen. Darüber hinaus bieten wir kulinarische, künstlerische, pädagogische und kulturelle Aktivitäten an, um die soziale, wirtschaftliche und ökologische Resilienz zu stärken und das bürgerschaftliche Engagement zu fördern. Die Zielgruppe, mit der wir arbeiten, wird insgesamt als „vulnerabel“ bezeichnet. Dazu gehören überwiegend obdachlose Menschen, Personen, die Opfer von Menschenhandel oder häuslicher Gewalt sind, unbegleitete minderjährige Geflüchtete, Menschen mit aktuellen oder früheren Suchterkrankungen, aber auch weniger stark gefährdete, jedoch weiterhin belastete Gruppen wie Studierende, prekär Beschäftigte sowie ältere Menschen in sozialer Isolation.

  1. Purpose (SOGC)

    de promouvoir l'inclusion sociale à travers l'alimentation; favoriser l'accès à une alimentation équilibrée aux personnes en situation de précarité ou d'exclusion et lutter contre le gaspillage alimentaire (cf. acte de fondation pour but complet).
  2. The Most Important in Brief

    Die Fondazione MATER ist eine gemeinnützige Stiftung von öffentlichem Nutzen mit Sitz in Genf, die im Jahr 2020 gegründet wurde. Unser Ziel ist es, soziale Inklusion durch Ernährung zu fördern, den Zugang zu einer ausgewogenen Ernährung für Menschen in prekären Lebenslagen oder sozialer Ausgrenzung zu erleichtern, die Integration durch Bildungs- und Ausbildungsangebote zu unterstützen sowie Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen. Aus diesem Grund haben wir im Januar 2022 unsere Gemeinschaftsküche Refettorio Genf eröffnet. Das Refettorio ist ein Gemeinschaftszentrum mit Schwerpunkt auf Ernährung und bietet täglich verschiedene Initiativen an, um überschüssige Lebensmittel zu retten und diese in gesunde, ausgewogene Mahlzeiten für sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Menschen in Ernährungsunsicherheit umzuwandeln. Dieser Ort ermöglicht es der Stiftung, bedürftige Menschen im Kanton Genf würdevoll und kostenlos zu empfangen. Darüber hinaus bieten wir kulinarische, künstlerische, pädagogische und kulturelle Aktivitäten an, um die soziale, wirtschaftliche und ökologische Resilienz zu stärken und das bürgerschaftliche Engagement zu fördern. Die Zielgruppe, mit der wir arbeiten, wird insgesamt als „vulnerabel“ bezeichnet. Dazu gehören überwiegend obdachlose Menschen, Personen, die Opfer von Menschenhandel oder häuslicher Gewalt sind, unbegleitete minderjährige Geflüchtete, Menschen mit aktuellen oder früheren Suchterkrankungen, aber auch weniger stark gefährdete, jedoch weiterhin belastete Gruppen wie Studierende, prekär Beschäftigte sowie ältere Menschen in sozialer Isolation.
  3. Goals

    Kostenlose, gesunde, ausgewogene und gastronomisch hochwertige Abendmahlzeiten für ausgegrenzte und besonders benachteiligte Menschen in Genf anbieten. Die Interessenvertretung für das Recht auf Nahrung durch Kampagnen und Partnerschaften stärken. Innovative Ernährungslösungen entwickeln, insbesondere durch den Ausbau des Projekts RRK (Rapid Relief Kitchen), um Bevölkerungsgruppen zu unterstützen, die von Ernährungsunsicherheit betroffen sind. Für die Herausforderungen im Zusammenhang mit Ernährung, Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit sensibilisieren.
  4. Principles

    Die Fondazione MATER ist eine gemeinnützige Organisation von öffentlichem Nutzen, die sich dafür einsetzt, das Recht auf Nahrung als grundlegendes Menschenrecht praktisch umzusetzen und politisch zu verankern. Die Ausrichtung der Organisation basiert auf der Überzeugung, dass der Zugang zu gesunder, würdiger und nachhaltiger Ernährung eine zentrale Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit, Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Die Werte von MATER umfassen insbesondere Menschenwürde, soziale Inklusion, Solidarität, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit. Die Stiftung verbindet soziale Verantwortung mit ökologischer Wirkung, indem sie Ernährungsunsicherheit bekämpft, Lebensmittelverschwendung reduziert und lokale, faire sowie kreislauforientierte Ernährungssysteme stärkt. Ihr Handeln ist fest in den Prinzipien der Sozial- und Solidarwirtschaft verankert. Der grundlegende Ansatz von MATER ist ganzheitlich, praxisnah und systemisch. Er stützt sich auf drei eng miteinander verbundene Säulen: Konkrete Hilfe vor Ort, insbesondere durch das Refettorio Genf, das täglich kostenlose, hochwertige Mahlzeiten in einem würdevollen, inklusiven Rahmen anbietet und zugleich Ausbildung, Teilhabe und Gemeinschaft fördert; Innovative Programme der Ernährungshilfe, wie die skalierbare und nachhaltige Rapid Relief Kitchen (RRK), die in Krisen- und Notsituationen eingesetzt wird; Politisches und gesellschaftliches Engagement (Advocacy) auf lokaler, europäischer und internationaler Ebene, mit dem Ziel, das Recht auf Nahrung institutionell zu verankern und strukturelle Veränderungen herbeizuführen. Über alle Aktivitäten hinweg versteht MATER Ernährung nicht nur als Grundbedürfnis, sondern als Hebel für soziale Inklusion, Selbstermächtigung, Resilienz und nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel.
  5. Measures

    Die Säulen des operativen Modells Die Aktivitäten des Refettorio stützen sich auf vier grundlegende Säulen: Lebensmittelrettung: Aktiver Einsatz gegen Lebensmittelverschwendung durch die Sammlung lokal nicht verkaufter Lebensmittel, die zu gesunden und ausgewogenen Mahlzeiten verarbeitet werden. Dies fördert zugleich eine nachhaltige, regionale Landwirtschaft. Soziale Inklusion: Durch ein solidarisches Wirtschaftsmodell ermöglicht das Refettorio allen Menschen – unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten – den Zugang zu qualitativ hochwertigen Mahlzeiten in einem würdevollen Rahmen. Dadurch werden Stigmatisierung reduziert und soziale Gerechtigkeit gefördert. Ausbildung: Praktikums- und Integrationsprogramme stärken die beruflichen Kompetenzen von Menschen, die vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen oder weit davon entfernt sind, und fördern ihre soziale sowie wirtschaftliche Wiedereingliederung. Lokale Wirtschaft: Partnerschaften mit lokalen Produzent:innen, Handwerksbetrieben und Händler:innen tragen zur Entwicklung des Genfer Wirtschaftsgefüges bei und gewährleisten zugleich die Rückverfolgbarkeit, Frische und Qualität der verwendeten Produkte.
  6. Financing

    Finanzierungsquellen: Private Stiftungen und öffentliche Unterstützung: 55 % Unternehmensspenden: 5 % Private Spender:innen, Mäzene und Sachspenden: 5 % Eigene Einnahmen (bezahlte Mahlzeiten, Veranstaltungen, Vermietung der Räumlichkeiten): 25 % Tisch-Patenschaftsprogramm: 10 % Die Stiftung strebt eine langfristige finanzielle Nachhaltigkeit durch die Diversifizierung ihrer Einnahmequellen sowie durch strategische Partnerschaften mit Akteur:innen an, die ihre Werte teilen. Nachhaltigkeit und Perspektiven Um die langfristige Tragfähigkeit des Projekts zu sichern, setzt die Stiftung auf eine diversifizierte Finanzierungsstrategie: Partnerschaften mit privaten und öffentlichen Stiftungen Patenschaftsprogramme und Unternehmensmäzenatentum Spendenkampagnen für Einzelpersonen sowie Nachlass- und Legatsspenden Stärkung der eigenen Einnahmen durch bezahlte Mahlzeiten und Veranstaltungen

Area of Impact

Funding History

Organization on Spheriq

Hirschmann-Stiftung

CHF 10'000
2026
Refettorio Geneva ist ein solidarisches Restaurant, das kostenlose, hochwertige Mahlzeiten für Menschen in prekären Lebenssituationen anbietet. Das Projekt verbindet soziale Inklusion mit der Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung, indem überschüssige, aber einwandfreie Lebensmittel in nahrhafte Gerichte verwandelt werden. Refettorio Geneva ist zugleich ein Ort der Würde, der Begegnung und des Respekts, an dem Gemeinschaft und Solidarität im Mittelpunkt stehen.
Pro-Insights
Fit
Hope
Non-Profit Organization

Fondazione Mater

Foundation

de promouvoir l'inclusion sociale à travers l'alimentation; favoriser l'accès à une alimentation équilibrée aux personnes en situation de précarité ou d'exclusion et lutter contre le gaspillage alimentaire (cf. acte de fondation pour but complet).

Die Fondazione MATER ist eine gemeinnützige Stiftung von öffentlichem Nutzen mit Sitz in Genf, die im Jahr 2020 gegründet wurde. Unser Ziel ist es, soziale Inklusion durch Ernährung zu fördern, den Zugang zu einer ausgewogenen Ernährung für Menschen in prekären Lebenslagen oder sozialer Ausgrenzung zu erleichtern, die Integration durch Bildungs- und Ausbildungsangebote zu unterstützen sowie Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen. Aus diesem Grund haben wir im Januar 2022 unsere Gemeinschaftsküche Refettorio Genf eröffnet. Das Refettorio ist ein Gemeinschaftszentrum mit Schwerpunkt auf Ernährung und bietet täglich verschiedene Initiativen an, um überschüssige Lebensmittel zu retten und diese in gesunde, ausgewogene Mahlzeiten für sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Menschen in Ernährungsunsicherheit umzuwandeln. Dieser Ort ermöglicht es der Stiftung, bedürftige Menschen im Kanton Genf würdevoll und kostenlos zu empfangen. Darüber hinaus bieten wir kulinarische, künstlerische, pädagogische und kulturelle Aktivitäten an, um die soziale, wirtschaftliche und ökologische Resilienz zu stärken und das bürgerschaftliche Engagement zu fördern. Die Zielgruppe, mit der wir arbeiten, wird insgesamt als „vulnerabel“ bezeichnet. Dazu gehören überwiegend obdachlose Menschen, Personen, die Opfer von Menschenhandel oder häuslicher Gewalt sind, unbegleitete minderjährige Geflüchtete, Menschen mit aktuellen oder früheren Suchterkrankungen, aber auch weniger stark gefährdete, jedoch weiterhin belastete Gruppen wie Studierende, prekär Beschäftigte sowie ältere Menschen in sozialer Isolation.

Pro-Insights
Fit
Hope
Contact
  • office@spheriq.ch
  • https://spheriq.ch/
  • Basel, Basel-Stadt
  • LinkedIn Note
SOGC data

Data according to SOGC.

People
Documents
  • pdf
    2024-mater-activity-report-compressed
  • pdf
    2026-description-refettorio-fr

Last updated on January 28, 2026